Warum Räuchern?

Die Luft ist rein –

Smudging hat auch eine wissenschaftlich nachweisbare Wirkung.

 

Immer mehr Menschen entdecken das Besondere am Räuchern mit Kräutern. Beispielsweise als Mittel zur Reinigung ihres persönlichen Umfeldes und ihrer Häuser von negativen Energien. Der Trend, der bei den nordamerikanischen Indianern, den „Native Americans“, seinen Ursprung in heiligen Ritualen hat und ein fester Bestandteil der indianischen Kultur war, findet zunehmend als hilfreiches Ritual in Europa einen immer größeren Kreis von Anhängern.

 

Nun zeigen jüngere Studien, dass das Räuchern darüber hinaus viel mehr positive Eigenschaften mit sich bringt, als wir bisher gedacht haben.

Für diejenigen, die das Räuchern - oder „Smudging“ wie es in Nord Amerika genannt wird - nicht kennen: Es ist vereinfacht gesagt das Verglimmen von Kräutern oder Harzen mit dem Ziel Rauch zu erzeugen. Diese Tradition findet sich nicht nur in der Kultur der Amerikanischen Ureinwohner wieder. Auch auf vielen anderen Kontinenten finden sich Rituale mit dieser Tradition wieder. Der Rauch dient dabei zu unterschiedlichen Zwecken: Er soll reinigen, heilen, aromatisieren, beruhigen und das Bewusstsein erweitern. Der Gebrauch von Räucherwerk wirkt als Phytotherapeutikum wohltuend auf Körper, Geist und Seele.

 

Dabei ist der Weiße Salbei das heute am häufigsten verwendete Material. Mein persönlicher Favorit ist eben dieser Weiße Salbei (Salvia apiana). Aber auch Zedernnadeln, Mariengras, Weihrauch, Myrrhe, Palo Santo Holz oder andere wie das Copalharz (bzw. weitere Baumharz-Sorten) fanden und finden von alters her in unterschiedlichen Kulturen vielfältige Anwendungen.

Eine Studie, die 2007 in der Fachzeitschrift Ethnopharmacology veröffentlicht wurde, untersuchte die einstündige Einwirkung von „medizinischem“ Rauch auf das bakterielle Leben der Umgebungsluft. Das Ergebnis war recht überraschend. Die Forscher stellten eine 95% ige Abnahme der Bakterien in der Luft fest. Die Luft blieb eine Stunde rein. Die Zusammenfassung (The abstract ) dieser Studie lautet wie folgt:

Basierend auf den Erkenntnissen von altem Wissen, stellt diese Studie eine umfassende Analyse und wissenschaftliche Auswertung der Wirkung von ethnopharmakologischen Aspekten des Räucherns von Naturprodukten auf Therapie und Gesundheit dar.

Mit den „Micro Plates von Biolog“ und der „Microlog Datenbank“ wurde die bakterielle Zusammensetzung und Dynamik in der Luft gemessen. Es wurde beobachtet, dass ein 1-stündiges Räuchern mit „medizinischem“ Rauch, der durch Verbrennen von Holz und einer Mischung aus Riech- und Heilkräutern (havan sámagri , ein Produkt, dass zum Räuchern bei Opfergaben in ganz Indien Verwendung findet) die Bakterien in der Luft um über 94% dezimiert wurde.

Die reinigende Wirkung des Rauches auf die Luft hielt über ein Zeitraum von 24 Stunden im geschlossenem Raum an. Des Weiteren zeigte die Studie sogar eine mehr als 30 tägige Abwesenheit von pathogenen Bakterien wie Corynebacterium urealyticum, Curtobacterium flaccumfaciens, Enterobacter aerogenes (Klebsiella mobilis), Kocuria rosea, Pseudomonas syringae PV. persicae, Staphylococcus lentus und Xanthomonas campestris PV. Tardicrescens in offenen Räumen und damit das bakterizide Potential der medizinischen Rauchbehandlung an.

Es hat sich danach gezeigt, dass es mit Hilfe von medizinischem Rauch möglich ist, verschiedene pathogene Bakterien aus der Luft und der Luft innerhalb eines geschlossenen Raumes vollständig zu eliminieren.

Die Studie zeigt, dass die Vorteile des „Smudging“ weit größere Bedeutung haben als bisher angenommen.

Durch den übermäßigen Einsatz von Antibiotika steht unsere Gesellschaft heutzutage vor einer der großen medizinischen Herausforderungen: Die zunehmende Gefahr resistenter Bakterien bzw. sogenannter Superbakterien.

Für herkömmliche Sterilisationsverfahren werden oft viele verschiedene “ungesunde” Chemikalien verwendet, die weniger wirksam sind, als das Räuchern. Da das „Smudgen“ mit natürlichen Produkten erfolgt, ist es eine überzeugende Alternative.

Bisher wurden jedoch solch "natürlichen Alternativen" wenig erforscht und daher bleibt hier noch Raum für weitere Untersuchungen. Bisher beschränkt sich die Forschung auf diesem Gebiet auf wenige Studien; der Grund dafür könnten auch die Interessen der „Big Pharma Industry“ sein.

 Vielleicht war es Intuition, überlieferte Beobachtung und Erfahrung, dass es zu dem „alten Wissen“ der Urvölker kam. Wir können es auch heutzutage nutzen. Die reinigenden Wirkungen und psychotherapeutischen Vorteile des Räucherns sind für viele unbestritten und werden in der modernen Welt eine immer wichtigere Rolle spielen. 

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